[FIS] im operativen Netz- und Anlagenbetrieb
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Mehrstufige Disposition

Aufträge zu disponieren bedeutet mehr, als einem mobilen Mitarbeiter einen Auftrag zuzuweisen und ihn termingerecht erledigen zu lassen. Dabei haben die Aufbau- und Ablauforganisation eines Versorgers maßgeblichen Einfluss auf die Ausgestaltung der jeweils sinnvollen Dispositionsprozesse und ihre optimale IT-seitige Unterstützung. So kann es zweckmäßig sein, mehrstufige Dispositionsverfahren mit einem hohen Automatisierungsgrad einzusetzten, um kontinuierlich eine optimale Auftragsverteilung sicherzustellen.

[FIS] unterstützt aus diesem Grund verschiedene Dispositionsverfahren auf unterschiedlichen Prozessebenen. Der Prozess beginnt bei größeren Organisationen mit einer ersten Paketierung. Ob diese vollständig automatisiert werden kann oder manuell erfolgen muss, hängt von den Prozessanforderungen, den Daten und den Verteilungsregeln ab. Der Automatisierungsgrad lässt sich grundsätzlich beliebig skalieren.

In den darauf folgenden Dispositionsstufen bis zur konkreten Zuweisung von Aufträgen an mobile Mitarbeiter können verschiedene Verfahren eingesetzt werden, um die bestmögliche Verteilung der Aufträge zu erreichen.

Optimierung der Abarbeitungsreihenfolge

Im einfachsten Fall einer automatisierten Disposition werden Abarbeitungsreihenfolgen optimiert, indem Aufträge nach vorgegebenen Kriterien sortiert werden. Sinnvoll ist hier in der Regel eine Minimierung von Reisezeiten und Wegstrecken. Die folgende Darstellung zeigt beispielhaft zufällige und optimierte Tagesrouten nebeneinander.

Geplante und ungeplante Tagesrouten

Optimierung von Einsatzgebieten

Optimierung von Einsatzgebieten

Mit einer steigenden Versorgungsfläche gewinnt auch die Optimierung von Einsatzgebieten an Bedeutung. Dabei bietet es sich an, nicht von festen Einsatzgebieten auszugehen sondern mit flexiblen Gebieten zu arbeiten, die abhängig von der jeweiligen Arbeitslast variiert werden können. Die wesentlichen Konstanten in diesen Optimierungsprozessen sind die Startpunkte der zu verplanenden Mitarbeiter, insbesondere wenn diese aus der Fläche starten.

Detailplanung zur Auslastungsoptimierung

Optimierte Tagesrouten nach Einsatzgebieten

Im nächsten Optimierungsschritt kann die Detailplanuung erfolgen, bei der Aufträge innerhalb der Einsatzgebiete routenoptimiert in Tagesportionen aufgeteilt und verplant werden. Dabei gilt es aber auch weitere Faktoren wie z. B. Wechselsperren zu berücksichtigen.

Abgleich der Auftragsplanung mit weiteren Prozessen

Gemeinsame Anzeige von Dispositions- und Logistikplanung

Die beste Auslastungsplanung ist jedoch vergeblich, wenn andere verbundene Prozesse der Planung einen Strich durch die Rechnung machen. Unser Beispiel zeigt die Auftragsverteilung im Zählermanagement in Verbindung mit den aktuellen Daten der Logistikplanung. So lässt sich schnell visualisieren, für welche Aufträge die Bereitstellung der benötigten Materialien sichergestellt ist (grün) und welche Umsetzungsplanung durch Materialmangel gefährdet ist (rot).

Für die Steuerung der Prozesse bieten sich dadurch hervorragende Möglichkeiten, schnell die Belastbarkeit der Planung zu bewerten und zu erkennen, an welchen Stellen korrigierende Eingriffe erforderlich sind.

Dispositionsverfahren prozessbezogen optimieren

Um zu entscheiden, welche der möglichen Optimierungsmechanismen in welchen Dispositionsprozessen sinnvoll sind, gilt es eine Einzelfallbetrachtung vorzunehmen, um aus dem Set der technischen Möglichkeiten die passenden Werkzeuge auszuwählen. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

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